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Personal stories of participants in the
student exchange program to Germany in 2004.
Ein Sommer in Deutschland Während
meiner
Sommerferien war ich in Deutschland. Ich bin
am 22. Juni mit ein paar anderen Schülern nach Deutschland
abgeflogen. Wir haben an einem Schüleraustauschprogramm
mitgemacht. Im März waren die Schüler aus Deutschland
bei uns in Kanada. Bei uns war Jens. Als ich in Deutschland
war, habe ich vier Wochen bei seiner Familie gewohnt.
Während dieser Zeit bin ich jeden Tag mit Jens in die Schule
gegangen. Ich habe viele neue Freunde kennen gelernt und viele
Sehenswürdigkeiten besichtigt. Wir waren in Berlin, Hameln
und eine Woche in Frankreich. Auch Lemgo, die Stadt in der ich zur
Schule ging, kenne ich inzwischen sehr gut. Ich hatte viel
Spaâ in Deutschland. Besonders gerne mochte ich die Schokolade,
die Eisdielen und die Kneipen. Nach den vier Wochen bei der
Austauschfamilie sind die meisten kanadischen Schüler wieder
zurück nach Kanada geflogen und ich habe noch meine Verwandten in
Baden-Württemberg besucht. Ich bin noch vier Wochen
bei meinen Groâeltern geblieben. In dieser Zeit war ich
auch noch eine Woche bei Verwandten und Freunden in der Schweiz. Als
ich in der Schweiz war, bin ich in die Berge Berg steigen
gegangen. Am 17. August bin ich zurük nach Kanada
geflogen. Ich möchte gerne nächsten Sommer wieder nach
Deutschland reisen. Lenny
Meine Reise nach Deutschland
Dieses Jahr habe ich an
einem Austauschprogramm mitgemacht. Ich und
zehn andere Schüler aus Kanada sind nach Lemgo,
Nordreinwestfahlen, Deutschland geflogen. Die Schüler die
mitgegangen sind, waren, Dana, Stephanie, Florian, Erika, Vanda,
Patrick, Artemysia, Jordan, Carina, Lenny und ich. Am Dienstag,
den 22. Juni um sieben Uhr reisten wir ab. Mit LTU International
Airways flogen wir und unser Flug dauerte sieben Stunden
dreißig Minuten. Während des Fluges haben wir schon unser
Deutsch geübt und ein paar deutsche Magazine gelesen.
Nachdem wir
in Düsseldorf
gelandet sind, haben wir alle unser
Gepäck abgeholt und sind in den Zug eingestiegen und es ging ab
nach Lemgo! Dort angekommen, haben wir unsere
Austauschfamilien getroffen. Dann haben wir kanadischen
Schüler uns getrennt und sind mit den Gastfamilien nach Hause
gefahren. Florian, mein Austauschpartner und sein Bruder namens
Tobias hatten mich abgeholt. Florians Familie besteht aus
fünf Personen. Florian ist 17, sein älterer Bruder Tobias 19
und seine jüngere Schwester ist 14 Jahre alt, sie heißt
Julia. Dazu kommen noch die Eltern Herr und Frau Baack.
Die Stadt Lemgo durch die Augen
eines kanadischen Mädchens
Lemgo liegt in Nordrhein-Westfalen neben der Stadt Bielefeld. Dort war ich letzten Sommer für acht Wochen. Meine Austauschschülerin heißt Lisa. In Lemgo gibt es zwei Gymnasien. Eins heißt MWG und das andere EKG. MWG steht für Marianne Weber-Gymnasium. EKG heißt Engelbert Kämpfer-Gymnasium. Die zwei Gymnasien arbeiten zusammen. Zum Beispiel kann man ein Schüler beim MWG sein, aber beim EKG Mathe haben. Der
Haupttreffpunkt in Lemgo ist der Marktplatz. Da sind viele
Läden und Kneipen auf dem Marktplatz. Lemgo benutzt den
Marktplatz auch für Straßen-Spektakel. Manchmal ist da
eine Bühne, auf der ein Theaterstück gespielt wird. Lemgo, wie
viele
Städte in Deutschland, ist sehr alt. Eine alte Stadt
bedeutet alte Gebäude. Neben dem Marktplatz steht das
Rathaus und die St Marien Hallenkirche. Die Kirche ist sehr
schön. Sie ist gelb und hat zwei Kirchtürme. Normale
Kirchen mit mehr als einem Kirchturm haben Kirchtürme, die alle
gleiche aussehen. Aber St. Marien Hallenkirche hat zwei
verschiedene Kirchtürme, weil zuerst der ‘Zwiebel’ Kirchturm
gebaut wurde. Dieser Kirchturm hat mehr gekostet als die Leute
geglaubt haben. Der Kirchturm war so teuer, dass die Leute von
Lemgo nur genug Geld für einen normalen Kirchturm hatten. Das ist
der Grund weshalb die St Mariens Hallenkirch zwei verschiedene
Kirchtürme hat. Die Leute
aus
Lemgo haben einen sehr schönen Stadtwald. Der Stadtwald ist
sehr weit. Leute gehen durch den Wald und reiten, laufen oder
fahren Fahrrad. Die Schulen haben ein Programm, das
Waldkindergarten heißt. Die Klassen haben ein Gebäude,
in dem sie vier oder sechs Wochen lang Schule haben. Die Kinder
lernen über Tiere, den Wald und so weiter. Lemgo ist keine Hauptstadt, aber es ist für verschiedene Sachen bekannt. Lemgo hat eine sehr bekannte Handballmannschaft. Handball ist ein Sport, den es in Kanada nicht gibt. Viele Leute in Deutschland sind Handballfanatiker! Die Mannschaft aus Lemgo ist eine von Deutschlands Besten. Dieses Jahr ist Lemgo bekannt gewesen wegen eines besonderen Zwillingspaares, die dort wohnen. Diese Zwillinge sind jünger als zwei Jahre und sind Siamesische Zwillinge. Diesen Sommer waren die Zwillinge und ihre Eltern überall! Sie waren im Fernsehen und in den Zeitungen. Im Spätsommer haben die Kinder eine Operation gehabt. Wenn die Operation geglückt wäre, wären die Zwillinge nicht mehr Siamesische, sondern zwei voneinander getrennte Kinder. Leider ist einer der Zwillinge nach der Operation gestorben. Lemgo ist
eine
sehr schöne Stadt. Sie ist sehr zentral gelegen, man ist nur
vier Stunden von Berlin, Hamburg, Köln oder Düsseldorf
entfernt. Ich bin sehr froh, dass ich in einer so schönen
Stadt für meinen Austausch war. Sie ist voll mit Kultur,
netten Leuten und Geschichte!
My Trip to Germany
On Tuesday,
June
22 2004, me and 11 other students from the German school left Canada to
begin our five week exchange with students from Lemgo, Germany. For the
first two weeks of the exchange, we stayed with our partner and
attended all of their classes with them. It was very interesting to see
the way their school system operates. My exchange student (Lena) and I
would sometimes go to a school down the street for a class. All of the
classes were conducted in German except for, of course, English class.
This was my favourite class. The best part was listening to the
students discuss the lesson with English accents. All of the teachers
at the school were polite and helped us when we had questions about
anything. For Canada
Day my
host family cooked Schnitzel. It was really good. Later on we went to
the Kino and watched a movie that had been translated into German. The
German students were surprised that we understood everything going on
in the movie. Along with
touring
around Lemgo, my German family drove us up to Grietsiel in Northern
Germany. To get there we went on the Autobahn which has no speed limit.
That was really exciting. We also went to Bielefeld which is one of the
best shopping districts. On more than one occasion, all of the exchange students (Canadian and German) got together and toured together. Hameln was the first trip that we all took together. Hameln is where the story of the Pied Piper originated written by the Grimm brothers. Our tour guide was dressed as a piper. There were large rats all over the city all decorated individually. Berlin was another one of the trips we took together. We visited the German Parliament buildings, Checkpoint Charlie and so much more. This was one of the best parts of my trip to Germany because I got to learn so much about its history. The last two
weeks
were very eventful. The second last week, Lena's history class went to
France. I was fortunate enough to be able to go as well. We stayed in a
hostel in Niederbronn le Bahns. We hiked around the countryside, twice
for approximately three hours. That was by far the most intense part of
my trip. For the final week of our trip, the remaining Canadian students went to Bavaria. Southern Germany is very beautiful. We visited Munchen, the Deutches Museum, and toured the famous Schloss Neuschwanstein castle built by King Ludwig. We stayed in several hostels along the way. By the time the trip was over, I was ready come home. I will never forget the hospitality and kindness shown to me by the Germans we met. This was such a rewarding trip in many ways: I improved my German, learned more about the culture and people, and made life long friends. My favourite part of the trip was hanging out with Lena and her family. Artemysia |
